Amberger Consulting GmbH – Unternehmensberatung in Düsseldorf

GRÜNDERLEITFADEN 2026

Pflegedienst gründen:
Voraussetzungen, Kosten, Zulassung & Ablauf

Der umfassende Ratgeber für alle, die einen ambulanten Pflegedienst gründen möchten – mit konkreten Zahlen, Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und direkten Antworten auf die Fragen, die Gründer wirklich beschäftigen.
team der amberger consulting vor einem bürogebäude

Pflegedienst gründen mit erfahrenen Experten

Mehr als 100 erfolgreich begleitete Gründungen, 9 Jahre Spezialisierung auf ambulante Pflegedienste, bundesweite Beratung und eine Google-Bewertung von 4,9 Sternen sprechen für unsere Erfahrung.

100+
Gründungen begleitet
9 JAHRE
Pflegespezialisierung
100%
Deutschlandweit tätig
4,9★
Google-Bewertung

Zertifizierte Kompetenz für Ihre Pflegedienstgründung

Unsere anerkannten Zertifizierungen und Mitgliedschaften – darunter DGUSV, TMA, IfUS und EuroPsy – stehen für fundiertes Fachwissen und höchste Beratungsqualität. So profitieren Sie von einer professionellen und sicheren Begleitung bei der Gründung Ihres Pflegedienstes.

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Aktuelle Marktsituation

Lohnt es sich heute noch, einen ambulanten Pflegedienst zu gründen?

Kurze Antwort: Ja – wenn man es richtig angeht. Die Nachfrage nach ambulanter Pflege wächst seit Jahren strukturell und ist unabhängig von wirtschaftlichen Konjunkturzyklen. Der demografische Wandel ist kein vorübergehender Trend, sondern eine langfristige gesellschaftliche Realität: Deutschland altert, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, und der Wunsch der Menschen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben, ist ungebrochen.

6,8 Mio.

Bis zu 6,8 Millionen Pflegebedürftige in den kommenden Jahrzehnten
(Quelle: Destatis, 2023)

+37%

Rund +37 % Wachstum bis 2055
(Quelle: BMG, 2023)

86%

86 % wünschen sich Versorgung im eigenen Zuhause – „Ambulant vor Stationär“ ist das Geschäftsmodell der Zukunft
(Quelle: GKV-Spitzenverband, 2023)

<5%

Kontinuierliches Marktwachstum von über 5 % jährlich
(Quelle: Marktanalyse Gesundheitswirtschaft, 2023)

STRUKTURELLES WACHSTUM

Bis 2035 wird die Zahl der Pflegebedürftigen auf über 6,8 Millionen steigen. Die Baby-Boomer-Generation erreicht das Hochalter, gleichzeitig sinkt die Bereitschaft zur stationären Pflege. Hybride Wohnkonzepte und ambulante Pflegedienste profitieren direkt von diesem Wandel.

ATTRAKTIVE FINANZIERUNGEN

Existenzgründer in der Pflege werden mit dem richtigen Businessplan und Versorgungskonzept gerne von zuverlässigen, auf die Pflege spezialisierten Banken finanziert und in der gesamten Unternehmenslaufbahn begleitet.

RENTABILITÄT IST REALISIERBAR

Gut strukturierte Pflegedienste mit effizienter Tourenplanung, passendem Personalschlüssel und klarer Positionierung erzielen nachhaltige Gewinne. Entscheidend ist die Struktur, die man in der Gründungsphase aufbaut.

Vorraussetzungen

Wer darf einen Pflegedienst gründen –
und welche Voraussetzungen sind wirklich Pflicht?

Eine der häufigsten Fehlannahmen: Nur wer selbst examinierte Pflegefachkraft ist, darf gründen. Das stimmt nicht. Grundsätzlich kann jede geschäftsfähige Person Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes werden. Was zählt, ist die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im Unternehmen selbst.

FACHLICHE VORAUSSETZUNGEN

Das Herzstück jeder Kassenzulassung ist die Pflegedienstleitung (PDL). Sie muss ein staatlich anerkanntes Examen als Pflegefachkraft mitbringen, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung innerhalb der letzten fünf Jahre sowie eine anerkannte Leitungsweiterbildung mit typischerweise 460 Stunden Umfang.*

N

Staatliches Examen

N

2 Jahre Berufserfahrung

N

Leitungsweiterbildung 460 h

*Hinweis: je nach Bundesland können Abweichungen auftreten

ORGANISATORISCHE VORAUSSETZUNGEN

Mit der Kassenzulassung müssen belastbare Strukturen nachgewiesen werden: u.a. ein vollständiges QM-Handbuch, ein DSGVO-konformes Datenschutzkonzept, behördliche Genehmigungen, ein Institutionskennzeichen, ein Pflegedokumentationssystem sowie eine anerkannte Abrechnungssoftware. Diese Unterlagen müssen bei Antragstellung vollständig vorliegen.

N

QM-Handbuch

N

Behördliche Genehmigungen

N

Pflegesoftware

PERSONELLE VORAUSSETZUNGEN

Neben der PDL müssen ausreichend examinierte Pflegefachkräfte beschäftigt sein. Eine dokumentierte Vertretungsregelung für die PDL ist ebenso Pflicht wie ein nachvollziehbarer Dienstplan. Viele Kassen prüfen diese Unterlagen sehr genau.*

N

Examinierte Fachkräfte

N

PDL-Vertretungskonzept

N

Dienstplanung

*Hinweis: je nach Bundesland unterschiedliche Fachkraftquoten je Leistungserbringung

WIRTSCHAFTLICHE VORAUSSETZUNGEN

Ein überzeugender Businessplan mit realistischer Finanzplanung, Kapitalbedarfsnachweis und Rentabilitätsrechnung ist unverzichtbar. Die häufigste Ursache für das Scheitern in der Startphase ist nicht mangelnde Nachfrage, sondern unzureichende Liquiditätsplanung für die ersten sechs Monate.

N

Businessplan

N

Liquiditätsreserve 6 Monate

N

Rentabilitätsnachweis

Persönliche Eignung

Eignen Sie sich als Gründer in der Pflege?

Viele Gründer bereiten sich auf den richtigen Moment vor, andere starten direkt mit dem Sprung ins kalte Wasser.

➔ Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Sie?
➔ Welche Voraussetzungen müssen vorliegen / vorbereitet werden?
➔ Finanzielle Mittel?
➔ Vorherige Analyse?
➔ Gründen Sie alleine oder mit mehreren Personen gemeinsam?
➔ Wer nimmt den Kredit auf, wie sind die besten Konstellationen?

PDL Notwendig?

Kann man einen Pflegedienst gründen,
ohne selbst PDL zu sein?

Ja – und das ist in der Praxis häufiger als man denkt. Viele der wirtschaftlich erfolgreichsten ambulanten Pflegedienste in Deutschland werden von Unternehmern geführt, die keinerlei pflegerische Ausbildung haben. Was zählt, ist nicht der Hintergrund des Inhabers, sondern das, was im Unternehmen geleistet wird.

WAS IST MÖGLICH

• Als Inhaber ohne Pflegeausbildung eine GmbH gründen
• Eine qualifizierte PDL als Angestellte einsetzen
• Das Unternehmen kaufmännisch und strategisch führen
• Vollständige Kassenzulassung nach SGB V und XI erhalten
• Auch als Investor oder Unternehmensgruppe gründen

WAS NICHT FUNKTIONIERT

• Den Betrieb ohne qualifizierte PDL aufnehmen
• Eine nicht-examinierte Person als PDL einsetzen
• Die PDL-Aufgaben durch Subunternehmer ausführen lassen
• Mit fehlender oder gefälschter Weiterbildung antreten
• Die PDL-Suche erst nach Zulassungsantrag beginnen

Strategischer Hinweis:

„Die Suche nach einer geeigneten PDL sollte parallel zur Businessplan-Erstellung beginnen – nicht danach. Qualifizierte Pflegedienstleitungen sind am Markt rar. Erfahrungsgemäß dauert die PDL-Suche 3 bis 6 Monate. Wer damit zu spät beginnt, verschiebt den gesamten Gründungszeitplan.“

Ben Keller | Geschäftsführer

Strategischer Hinweis:

„Die Suche nach einer geeigneten PDL sollte parallel zur Businessplan-Erstellung beginnen – nicht danach. Qualifizierte Pflegedienstleitungen sind am Markt rar. Erfahrungsgemäß dauert die PDL-Suche 3 bis 6 Monate. Wer damit zu spät beginnt, verschiebt den gesamten Gründungszeitplan.“

Ben Keller | Geschäftsführer

Rechtsform

Welche Rechtsform ist für einen
ambulanten Pflegedienst am sinnvollsten?

Die Wahl der Rechtsform beeinflusst Haftung, Steuerlast, Kapitalbedarf und das Vertrauen von Banken und Kostenträgern. Für ambulante Pflegedienste haben sich in der Praxis Kapitalgesellschaften als Empfehlung herausgestellt, aber auch Personengesellschaften wie Einzelunternehmen oder Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) funktionieren.

Typische Rechtsformen im Überblick:

Einzelunternehmen:
Einfacher Einstieg, minimale Bürokratie, volle persönliche Haftung. Geeignet für kleine Vorhaben ohne großes Investitionsvolumen.

GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts):
Personengesellschaft mit mehreren Gesellschaftern. Einfacher Einstieg, persönliche Haftung aller Gesellschafter.

UG (haftungsbeschränkt):
Geringere Einstiegskosten, aber eingeschränkte Außenwirkung und begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten. Eignet sich für Gründer, die klein starten und später wachsen möchten.

GmbH:
Höhere Voraussetzungen für den Einstieg, aber maximale Professionalität, optimale Akzeptanz bei Banken, Kassen und Geschäftspartnern. Schützt Ihr Privatvermögen und erlaubt Skalierung.

Kriterium
Einzelunternehmen (und GbR)
UG (haftungsbeschränkt)
GmbH

Haftung
Persönlich (voll)
Gesellschaftsvermögen
Gesellschaftsvermögen

Startkapital
Keines erforderlich
Ab 1 €
25.000 €
(12.500 €)

Außenwirkung
Eher persönlich
Mittel
Exzellent

Bankakzeptanz
Abhängig vom Inhaber
Bedingt
Sehr hoch

Unsere Empfehlung: GmbH

In der täglichen Praxis sehen wir oft: Viele Gründer starten mit einer UG oder als Einzelunternehmen/GbR, um Kosten zu sparen. Doch die Pflegebranche ist beratungs- und kapitalintensiv.

Stabilität

Eine GmbH vermittelt Stabilität. Vermieter, Banken und Kassen stufen sie als professionelle, dauerhafte Struktur ein.

Haftung

Das Gesundheitswesen birgt (bei aller Sorgfalt) betriebliche Risiken. Eine GmbH schützt Ihr privates Vermögen – ein wesentlicher psychologischer und finanzieller Vorteil für den unternehmerischen Fokus.

Skalierbarkeit

Eine GmbH lässt sich einfacher erweitern, z. B. wenn Sie eine zweite Niederlassung gründen oder weitere Geschäftsführer/Partner einbinden möchten.

Steuern

GmbH: Körperschaftssteuer (15 %) und Solidaritätsbeitrag. In der Pflege: keine Gewerbesteuer. Geschäftsführergehälter sind als Betriebsausgabe absetzbar.

Kunden der Amberger Consulting

KOSTEN & FINANZIERUNG

Was kostet die Gründung eines ambulanten
Pflegedienstes wirklich?

Die reinen Gründungskosten sind überschaubar. Das eigentliche Kapital wird für die Anlaufphase benötigt: für Mitarbeitergehälter, die laufen, bevor die ersten Abrechnungen bezahlt sind, für Fahrzeuge, Software und eine ausreichende Liquiditätsreserve.

Kostenblock
Typische Spanne
Gesellschaftsgründung (Notar, HR, Gewerbeanmeldung)
1.500 – 3.500 €
Personal – PDL + Fachkräfte Anlaufphase 3–6 Monate
50.000 – 100.000 €
Gründungsbegleitung
10.000 – 15.000 €
Fahrzeuge (Leasing oder Kauf, 2–4 Fahrzeuge)
20.000 – 40.000 €
Büro und Ausstattung
10.000 – 15.000 €
Software (Touren, Pflegedokumentation, Abrechnung)
15.000 – 25.000 € (förderfähig)
QM-System, Schulungen, Datenschutz, Berufsverband
2.000 – 6.000 €
Marketing, Website, lokale Werbung, Recruiting
15.000 – 20.000 €
Liquiditätsreserve (mind. 4–6 Monate laufende Kosten)
40.000 – 60.000 €
Gesamtbedarf (realistischer Richtwert)
180.000 – 250.000 €
Präsentation zur Ermittlung des Unternehmenswerts – professionelle Bewertung mit Amberger Consulting GmbH

Häufiger Fehler – Liquiditätsplanung:

Zwischen Betriebsaufnahme und dem ersten stabilen Zahlungseingang vergehen in der Regel 3 bis 6 Monate. In dieser Zeit laufen Gehalts- und Fahrzeugkosten bereits voll – ohne entsprechende Einnahmen. Eine Rücklage für mindestens 4-6 Monate ist keine Option, sondern Pflicht.

Fördermittel nutzen:

KfW-Gründerkredite, Landesförderprogramme, Bürgschaften und Gründungszuschüsse stehen je nach Situation zur Verfügung. Eine individuelle Prüfung lohnt sich – die Differenz kann mehrere Zehntausend Euro betragen.

10 Schritte

Wie läuft die Gründung eines Pflegedienstes konkret ab?

Von der ersten Idee bis zur Betriebsaufnahme vergehen erfahrungsgemäß 6 bis 8 Monate. Es gibt eine bewährte Reihenfolge, die Fehler minimiert und Zeit spart.

MARKT & STANDORT ANALYSIEREN

Wie viele Pflegedienste gibt es im Einzugsgebiet? Wie ist die Altersstruktur? Gibt es Versorgungslücken? Google Maps, Statistikämter und GKV-Daten liefern erste Anhaltspunkte. Die Marktanalyse ist die Basis für alle nachfolgenden Entscheidungen.

GESCHÄFTSKONZEPT & POSITIONIERUNG ENTWICKELN

Welche Leistungen – SGB XI, SGB V, Privatpatienten? Welche Zielgruppe? Womit unterscheiden Sie sich von bestehenden Anbietern? Ein klares Konzept verhindert das häufige „Alles für alle“-Problem in der Startphase.

BUSINESSPLAN & FINANZPLANUNG ERSTELLEN

Enthält: Marktanalyse, Wettbewerbssituation, Leistungskonzept, Personalplanung, monatliche Liquiditätsplanung für Jahr 1-3, Rentabilitätsrechnung. Voraussetzung für Bankgespräche und Fördermittelanträge.

FINANZIERUNG SICHERN

Eigenkapital, Hausbanken, KfW-Darlehen und Landesförderungen müssen rechtzeitig beantragt werden. Bewilligungsverfahren dauern 6-8 Wochen. Gespräche mit mehreren Banken parallel führen bis zum Zeitpunkt der Exklusivität einer Bank.
schritt 5

RECHTSFORM GRÜNDEN & UNTERNEHMEN EINTRAGEN

GmbH beim Notar beurkunden, Gesellschaftsvertrag aufsetzen, Handelsregistereintrag vorbereiten, Gewerbe anmelden, Steuernummer beantragen.

Schritt 6

PDL & PFLEGEFACHKRÄFTE GEWINNEN

Parallel zu Schritt 3 beginnen – nicht danach. Qualifizierte PDLs sind Mangelware. Stellenausschreibungen auf Pflegestellenbörsen, persönliche Netzwerke und Direktansprache sind die erfolgreichsten Wege.

Schritt 7

QUALITÄTSMANAGEMENT AUFBAUEN

Vollständiges QM-Handbuch mit Pflegeprozessen, Hygienestandards, Notfallplänen und Mitarbeiteranweisungen. Datenschutzkonzept, Einweisungsprotokolle und Schulungsnachweise für alle Mitarbeiter.

Schritt 7

KASSENZULASSUNG BEANTRAGEN (SGB V & XI)

Versorgungsvertrag nach SGB XI beim Landesverband der Pflegekassen, Zulassung nach SGB V bei den Kassen getrennt einreichen. Vollständige Unterlagen sind entscheidend – planen Sie 2-3 Monate ein.

Schritt 7

MARKETING & AKQUISE-NETZWERK AUFBAUEN

Kooperationen mit Krankenhäusern, Ärzten, Apotheken und Sozialdiensten – möglichst schon während der Zulassungsphase. Parallel: Google-Business-Profil, Website mit lokalem SEO.

Schritt 7

BETRIEB AUFNEHMEN & STRUKTURIERT SKALIEREN

Erste Patienten versorgen, Prozesse optimieren, Team schrittweise erweitern. Betriebswirtschaftliche Auswertung von Anfang an regelmäßig durchführen.

Unser Tipp:

„In unserem Leitfaden haben wir den kompletten Fahrplan für die Gründung eines Pflegedienstes kompakt für Sie zusammengefasst. Hier finden Sie alle relevante Kennzahlen, Kosten, Abläufe und Anforderungen für Ihren Start.“

Zum kostenlosen Gründerleitfaden

Celina Hedderich | Beraterin für Pflegedienst-Gründer

Unser Tipp:

„In unserem Leitfaden haben wir den kompletten Fahrplan für die Gründung eines Pflegedienstes kompakt für Sie zusammengefasst. Hier finden Sie alle relevante Kennzahlen, Kosten, Abläufe und Anforderungen für Ihren Start.“

Zum kostenlosen Gründerleitfaden

Celina Hedderich | Beraterin für Pflegedienst-Gründer

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Unser Team meldet sich zeitnah bei Ihnen, um Fragen zu klären oder gemeinsam den nächsten Schritt zu planen.

    Kassenzulassung

    Wie funktioniert die Kassenzulassung –
    und worauf kommt es wirklich an?

    Die Kassenzulassung ist das entscheidende Nadelöhr jeder Pflegedienst-Gründung. Ohne Versorgungsvertrag nach SGB XI können keine Leistungen gegenüber gesetzlich versicherten Pflegebedürftigen abgerechnet werden. Viele Gründer unterschätzen sowohl die Komplexität als auch den Zeitaufwand erheblich.

    ZULASSUNG NACH SGB XI –
    PFLEGEKASSE

    Berechtigt zur Erbringung und Abrechnung häuslicher Pflegeleistungen. Antragsteller wenden sich an den Landesverband der Pflegekassen. Voraussetzungen: PDL-Qualifikation, QM-System, Personalplanung und Versorgungskonzept. Bearbeitungszeit: 2–3 Monate.

    • Versorgungsvertrag
    • Vergütungsvereinbarung

    ZULASSUNG NACH SGB V –
    KRANKENKASSE

    Berechtigt zur Erbringung häuslicher Krankenpflege (Behandlungspflege) auf ärztliche Verordnung. Wird bei den Krankenkassen getrennt von SGB XI beantragt. Eigene Anforderungen an Personal, Dokumentation und Qualifikation.

    • Behandlungspflege
    • HKP-Richtlinie

    Praxishinweis

    Der häufigste Grund für verlängerte Bearbeitungszeiten ist nicht fehlender Wille der Kassen, sondern unvollständige Antragsunterlagen – diese müssen bei Einreichung lückenlos vorliegen. Ein Vorabgespräch mit dem Landesverband spart oft Wochen.

    Wir empfehlen:

    Wir empfehlen: Nutzen Sie schon bei der Zulassung die Expertise eines Berufsverbandes. Als offizieller Kooperationspartner des bad e.V. vermitteln wir Ihnen gerne den passenden Ansprechpartner für einen reibungslosen Start. Sprechen Sie uns an!

    Wir empfehlen:

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    TYPISCHE FEHLER

    Welche Fehler machen Gründer am häufigsten
    und wie lassen sie sich vermeiden?

    Die meisten Fehler bei der Pflegedienst-Gründung sind bekannt und vermeidbar – wenn man rechtzeitig von den Erfahrungen anderer profitiert. Diese sechs Stolpersteine begegnen uns in der Beratungspraxis immer wieder.

    schritt 1

    LIQUIDITÄT ZU KNAPP GEPLANT

    Umsätze werden zu früh erwartet, Reserven zu gering kalkuliert. Das Ergebnis: Zahlungsunfähigkeit in Monat 5 oder 6 – obwohl die Patienten da sind und die Leistung erbracht wird.

    schritt 2

    PDL-SUCHE BEGINNT ZU SPÄT

    Ohne qualifizierte PDL gibt es keine Kassenzulassung. Recruiting dauert 3–6 Monate. Wer damit zu spät beginnt, verschiebt den gesamten Zeitplan und verliert wertvolle Startmonate.

    schritt 3

    ZULASSUNGSVERFAHREN UNTERSCHÄTZT

    Unvollständige Unterlagen oder falsche Ansprechpartner verlängern den Prozess. Wer erst 3 Monate nach Unternehmensstart den Zulassungsantrag einreicht, startet faktisch ein halbes Jahr zu spät.

    schritt 4

    REGIONALE UNTERSCHIEDE FALSCH EINGESCHÄTZT

    Pflege ist Ländersache, das bedeutet sowohl Abrechnungsverhalten als auch Bauordnungen oder Heimaufsichtsbehörden unterscheiden sich je Bundesland – es kann aber sogar Abweichungen auf Landkreis- oder Städteebene geben.
    schritt 5

    KEINE PATIENTENAKQUISE-STRATEGIE

    Patienten kommen nicht automatisch mit der Zulassung. Wer kein aktives Netzwerk zu Kliniken, Ärzten und Sozialdiensten hat, bleibt monatelang unter Kapazität. Hier kommt es auf die Beziehungen zwischen Menschen an.

    Schritt 6

    FEHLENDE WIRTSCHAFTLICHE KENNTNIS

    Die Versorgung Ihrer Patienten darf emotional sein, die Führung des Unternehmens dahinter hingegen nicht. Personalbedarfsplanungen, korrektes Abrechnungsverhalten und die Führung Ihrer Mitarbeiter überlassen wir nicht dem Zufall.

    Neu vs. Kauf

    Pflegedienst neu gründen oder einen
    bestehenden übernehmen – Was ist die bessere Wahl?

    Beide Wege führen zum Ziel, unterscheiden sich aber erheblich in Risiko, Aufwand und Anlaufzeit. Die richtige Entscheidung hängt von Kapital, Zeithorizont, Marktsituation und persönlichen Präferenzen ab.

    NEUGRÜNDUNG

    • Volle Gestaltungsfreiheit bei Konzept und Kultur – keine Altlasten
    • Geringerer Kapitaleinsatz als bei Übernahme
    • Eigene Marke und Unternehmensidentität von Anfang an
    • Kein bestehender Patientenstamm – Akquise von null
    • Zulassungsverfahren vollständig neu durchlaufen
    • Längerer Weg bis zum wirtschaftlichen Break-even

    Übernahme

    • Sofortiger Patientenstamm und laufende Einnahmen ab Tag 1
    • Bestehende Zulassungen, Team und Infrastruktur
    • Schnellerer Break-even möglich
    • Deutlich höherer Kaufpreis – Due Diligence nötig
    • Altlasten bei Personal, Qualität oder Ruf möglich
    • Bewertung und Verhandlung komplex

    Pflegedienst in Ihrer Region finden

    Sie möchten einen bestehenden Pflegedienst kaufen?

    Über unser regionales Käufernetzwerk erhalten Sie exklusiven Zugriff auf Angebote, noch bevor diese offiziell in unserer Pflegebörse veröffentlicht werden. Einfach den Erfassungsbogen ausfüllen: Bei einem passenden Match in Ihrer Wunschregion informieren wir Sie sofort persönlich.

     

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    Über den Autor

    Jörn Amberger
    Wirtschaftspsychologe (M.Sc.)
    Fachberater für Unternehmenssanierung
    und Restrukturierung (TMA/IFUS)​
    Geprüfter ESUG- und StaRUG-Berater (DIAI/Hochschule Allensbach)
    Sachverständiger für Unternehmensbewertungen (DGuSV)

    mehr über Jörn Amberger erfahren

    Referenzen

    Was sagen Gründer, die wir begleitet haben?

    Über 100 Gründer und Unternehmer haben ihre Pflegedienste mit Unterstützung von Amberger Consulting erfolgreich gestartet.

    Maria Schulz

    IPWK Intensivpflegedienst

    „Herr Amberger war mein Existenz-Gründungsberater. Die Gründung haben wir erfolgreich bestritten und bei allen Terminen haben die Tipps von Herrn Amberger finanziellen Input gebracht.
    Herr Keller ist mein Vertreter bei den Vergütungsvereinbarungen. Die Stundensatzverhandlungen hat er in all den Jahren zu Spitzenergebnissen geführt und hat so zu unserem Unternehmenserfolg erheblich beigetragen. Für diesen sensiblen Part hat Herr Keller einen ‚Dauerauftrag‘. Danke für die Expertise in den verschiedenen Bereichen!“

    Marcel Bröder

    Die PFLEGEfüchse GmbH

    Zu unserem Glück stand die Altenpflegemesse in Essen vor der Tür und da die Amberger Consulting GmbH unter den Ausstellern auftauchte war für uns klar dem Stand einen Besuch abzustatten. (…) Herr Keller und seine Kollegin Frau Becker waren uns sofort sympathisch und strahlten in unserem Gespräch die notwendige Professionalität und Kompetenz aus, die man von einem Partner in der Gründungsphase erwartet.
    Wir haben uns im Nachgang dazu entschieden, die Amberger Consulting GmbH als Partner für die Gründung (Überarbeitung des Business- und Liquiditätsplans, Suche eines geeigneten Kreditinstituts, Suche eines geeigneten Steuerberaters, Vermittlung eines geeigneten Marketings etc.) und darüber hinaus zur kaufmännischen Begleitung für 1 Jahr (mal sehen ob es dabei bleibt 😉 ) zu beauftragen.
    Was sollen wir sagen, es war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Die Amberger Consulting GmbH hat ALLE Versprechen gehalten und uns sehr zeitnah an unser Ziel gebracht. Unsere Beraterin Frau Celina Hedderich ist höchst kompetent und freundlich. Die Regeltermine sind immer Zielführend und sehr hilfreich.
    Wir konnten zum 01.12.2024 unseren Pflegedienst eröffnen und liegen derzeit über den Erwartungen. Besser hätte es nicht laufen können.

    Lena Hofmann

    Pflegedienst Heimatliebe GmbH

    Wir haben unseren ambulanten Pflegedienst am 01.04. letzten Jahres gegründet und wurden dabei von Frau Hedderich begleitet. Die Beratung war fachlich kompetent, klar und praxisnah. Gleichzeitig menschlich, zuverlässig und immer ansprechbar. Wir haben uns jederzeit gut unterstützt gefühlt. Vielen Dank an Amberger Consulting für die wertvolle Begleitung.

    Kundenstimmen

    4,9★ Google-Bewertung –
    Das sagen unsere Mandanten

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    Leitfaden für Gründer: In 5 Schritten zum eigenen Pflegedienst. Der Weg in die Pflege-Selbstständigkeit ist komplex – unser Whitepaper liefert Ihnen die nötige Struktur. Erfahren Sie alles über gesetzliche Rahmenbedingungen, Finanzierung und strategische Planung. Legen Sie jetzt das Fundament für Ihren unternehmerischen Erfolg.

      Mit dem Absenden des Formulars stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

      FAQ

      FAQ – Die häufigsten Fragen zur Pflegedienst-Gründung
      direkt beantwortet

      Wie lange dauert die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes insgesamt?

      Die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes dauert in der Praxis meist fünf bis acht Monate. Entscheidende Faktoren sind die Vorbereitung des Businessplans, die Sicherung der Finanzierung, die Gewinnung einer qualifizierten Pflegedienstleitung, der Aufbau eines Standortes und das Zulassungsverfahren bei den Pflege- und Krankenkassen. Für Gründer ist deshalb ein realistischer Zeitplan mit ausreichendem Vorlauf besonders wichtig.

      Wie viel Eigenkapital brauche ich für die Gründung?

      Für die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes sollte ein ausreichender Eigenkapital- und Liquiditätspuffer eingeplant werden. Neben Gründungskosten für Büro, Fahrzeuge, Software, Versicherungen und Beratung müssen vor allem Personalkosten und laufende Betriebsausgaben vorfinanziert werden, bis regelmäßige Zahlungseingänge aus der Abrechnung mit den Kassen erfolgen. Die konkrete Höhe hängt vom Standort, Personalaufbau und Leistungsangebot ab.

      Kann ich ohne Pflegeausbildung einen Pflegedienst gründen?

      Ja, grundsätzlich kann auch eine Person ohne eigene Pflegeausbildung einen ambulanten Pflegedienst gründen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Pflegedienst unter ständiger Verantwortung einer qualifizierten Pflegefachkraft geführt wird. Diese verantwortliche Pflegefachkraft beziehungsweise Pflegedienstleitung muss die fachlichen Voraussetzungen für die Zulassung erfüllen.

      Welche Qualifikationen muss eine Pflegedienstleitung mitbringen?

      Die Pflegedienstleitung muss in der Regel eine anerkannte Ausbildung als Pflegefachkraft nachweisen, zum Beispiel in der Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Zusätzlich werden Berufserfahrung, häufig mindestens zwei Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre, sowie eine Weiterbildung für leitende Funktionen gefordert. Die genauen Anforderungen können je nach Bundesland und Landesrahmenvertrag variieren.

      Was versteht man unter der Kassenzulassung – und wie bekommt man sie?

      Mit der Kassenzulassung ist in der ambulanten Pflege vor allem der Versorgungsvertrag mit den Landesverbänden der Pflegekassen gemeint. Erst mit dieser Zulassung kann ein Pflegedienst Leistungen nach SGB XI regulär mit den Pflegekassen abrechnen. Dafür müssen unter anderem fachliche, personelle, organisatorische, wirtschaftliche und qualitätsbezogene Voraussetzungen nachgewiesen werden.

      Gibt es Fördermittel für die Gründung eines Pflegedienstes?

      Ja, für die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes kommen je nach Ausgangslage Fördermittel, Zuschüsse oder Förderkredite infrage. Möglich sind zum Beispiel Gründungszuschüsse, KfW-Finanzierungen oder Programme der Landesförderbanken. Wichtig ist, Fördermittel frühzeitig zu prüfen, da viele Anträge vor der Gründung oder vor Beginn der Maßnahme gestellt werden müssen.

      Wie gewinnt ein neuer Pflegedienst seine ersten Patienten?

      Ein neuer ambulanter Pflegedienst gewinnt erste Patienten meist durch ein klares Leistungsprofil, lokale Netzwerke und gezieltes Pflegedienst-Marketing. Besonders wichtig sind Kontakte zu Ärzten, Kliniken, Sozialdiensten, Betreuern, Angehörigen, Sanitätshäusern und regionalen Kooperationspartnern. Ergänzend helfen eine professionelle Website, lokale Suchmaschinenoptimierung, Google-Unternehmensprofil, Empfehlungsmanagement und eine klare Positionierung im Einzugsgebiet.

      Wie rentabel ist ein ambulanter Pflegedienst wirklich?

      Die Rentabilität eines ambulanten Pflegedienstes hängt stark von Auslastung, Tourenplanung, Personalkosten, Vergütungssätzen, Abrechnungsqualität und Leistungsangebot ab. Wirtschaftlich erfolgreich wird ein Pflegedienst vor allem dann, wenn Personal effizient eingesetzt, Leerzeiten reduziert, Leistungen sauber dokumentiert und Erlöse konsequent abgerechnet werden. Eine belastbare Rentabilitätsplanung ist daher ein zentraler Bestandteil der Gründung.

      Welche Qualifikationen brauche ich, um einen Pflegedienst gründen zu können?

      Für Gründerinnen und Gründer selbst ist keine Pflegeausbildung zwingend erforderlich. Entscheidend ist, dass die fachliche Verantwortung durch eine qualifizierte Pflegedienstleitung sichergestellt wird. Zusätzlich benötigen Gründer kaufmännisches Verständnis, Kenntnisse in Finanzierung, Personalführung, Abrechnung, Datenschutz, Qualitätsmanagement und den rechtlichen Anforderungen der ambulanten Pflege.

      Welche Kosten sind mit der Gründung eines Pflegedienstes verbunden?

      Zu den typischen Kosten bei der Gründung eines ambulanten Pflegedienstes gehören Büro- und Geschäftsausstattung, Fahrzeuge, Pflegesoftware, Versicherungen, Beratung, Qualitätsmanagement, Marketing, Personalgewinnung und laufende Personalkosten. Besonders häufig unterschätzt wird die Liquidität für die Anlaufphase, weil Gehälter, Miete und Betriebskosten bereits anfallen, bevor die ersten regelmäßigen Kassenabrechnungen eingehen.

      Benötige ich einen Businessplan für die Gründung eines Pflegedienstes?

      Ein Businessplan ist für die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes dringend zu empfehlen und in Finanzierungs- oder Förderprozessen häufig praktisch unverzichtbar. Er zeigt, ob Standort, Leistungsangebot, Personalplanung, Investitionen, Liquidität und Rentabilität tragfähig sind. Zudem dient der Businessplan als Grundlage für Bankgespräche, Fördermittelanträge und die interne Steuerung des Unternehmens.

      Wie finanziere ich die Gründung meines Pflegedienstes?

      Die Finanzierung eines Pflegedienstes kann aus Eigenkapital, Bankdarlehen, Förderkrediten, Zuschüssen und gegebenenfalls Beteiligungskapital bestehen. Wichtig ist eine realistische Finanzplanung, die nicht nur Investitionen, sondern auch die Vorfinanzierung von Gehältern, Miete, Fahrzeugen, Software, Versicherungen und Marketing berücksichtigt. Ohne ausreichende Liquiditätsreserve kann selbst ein fachlich gutes Konzept schnell unter Druck geraten.

      Wie finde ich qualifiziertes Personal für meinen Pflegedienst?

      Qualifiziertes Pflegepersonal finden neue Pflegedienste durch eine klare Arbeitgeberpositionierung, regionale Netzwerke, digitale Recruiting-Kanäle und schnelle Bewerbungsprozesse. Wichtig sind attraktive Arbeitsbedingungen, verlässliche Dienstplanung, faire Führung, Fortbildungsmöglichkeiten und eine professionelle Kommunikation. Gerade in der Gründungsphase sollte Personalgewinnung früh beginnen, weil Fachkräfte eine zentrale Voraussetzung für Zulassung und Wachstum sind.

      Wie erhalte ich die Zulassung bei den Pflegekassen?

      Die Zulassung bei den Pflegekassen erfolgt über den Abschluss eines Versorgungsvertrags. Dafür müssen Gründer nachweisen, dass der ambulante Pflegedienst fachlich, personell, organisatorisch und wirtschaftlich leistungsfähig ist. Dazu gehören unter anderem eine qualifizierte Pflegedienstleitung, geeignete Geschäftsräume, ein Qualitätsmanagement, Personalnachweise, Versicherungen und vollständige Antragsunterlagen.

      Kann ich Fördermittel für die Gründung meines Pflegedienstes beantragen?

      Ja, Fördermittel können je nach persönlicher Situation, Bundesland und Finanzierungskonzept beantragt werden. In Betracht kommen zum Beispiel Gründungszuschuss, Förderkredite oder Landesprogramme. Entscheidend ist, die jeweiligen Voraussetzungen und Fristen frühzeitig zu prüfen, weil viele Förderungen vor Vertragsabschluss, Auftragserteilung oder Gewerbeanmeldung beantragt werden müssen.

      Welche Zulassung ist erforderlich?

      Für einen ambulanten Pflegedienst ist insbesondere die Zulassung nach SGB XI über einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen erforderlich. Wenn zusätzlich häusliche Krankenpflege erbracht werden soll, sind auch Verträge beziehungsweise Zulassungen im Bereich SGB V relevant. Welche Verträge konkret benötigt werden, hängt vom geplanten Leistungsangebot ab.

      Welche Dokumente werden häufig abgefragt?

      Im Zulassungsverfahren werden häufig Unterlagen zur Rechtsform, Gewerbeanmeldung, verantwortlichen Pflegefachkraft, Berufserfahrung, Leitungsweiterbildung, Personalstruktur, Geschäftsräumen, Versicherungen, Qualitätsmanagement, Pflegekonzept, Datenschutz, Abrechnung und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit abgefragt. Eine vollständige und sauber strukturierte Antragsmappe beschleunigt den Prozess erheblich.

      Wie lange dauert die Zulassung typischerweise?

      Die Dauer der Zulassung ist nicht bundeseinheitlich geregelt und hängt von Bundesland, zuständigen Vertragspartnern, Qualität der Unterlagen und Vollständigkeit der Nachweise ab. Gründer sollten realistisch mit zwei bis fünf Monaten rechnen. Besonders wichtig ist, Rückfragen der Pflegekassen schnell zu beantworten und die Antragsunterlagen bereits vor Einreichung sorgfältig zu prüfen.

      Zuletzt geprüft: August 2026

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